Kosten & Beiträge

Realistisches PKV-Kostenbeispiel: 3 Berufsgruppen im Vergleich

"Was kostet die PKV?" lässt sich nicht mit einer einzelnen Zahl beantworten. Drei anonymisierte Beispiele aus der Praxis zeigen, warum.

Von Kai Stockschläder · Versicherungsmakler §34d GewO · über 20 Jahre Erfahrung · Zuletzt geprüft: 19.08.2026

Kaum eine Frage höre ich häufiger als "Was würde das bei mir ungefähr kosten?" Die ehrliche Antwort: Das lässt sich ohne persönliches Gespräch nicht seriös beziffern, weil der Beitrag individuell aus Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Berufsgruppe und gewähltem Leistungsumfang berechnet wird. Statt einer irreführenden Pauschalzahl zeige ich hier, wie sich drei unterschiedliche Situationen in der Praxis auf den Beitrag auswirken.

Beispiel 1: Angestellte(r)

Ausgangslage: [PLATZHALTER: anonymisiertes Praxisbeispiel – Alter, Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze, gewünschter Leistungsumfang]
Beitrag vor Arbeitgeberzuschuss: [PLATZHALTER: € pro Monat]
Arbeitgeberzuschuss: [PLATZHALTER: € pro Monat]
Tatsächliche Nettobelastung: [PLATZHALTER: € pro Monat]

Bei Angestellten wirkt sich vor allem der Arbeitgeberzuschuss stark auf die tatsächliche Nettobelastung aus – ein Faktor, der in reinen Beitragsvergleichen oft fehlt.

Beispiel 2: Selbstständige(r)

Ausgangslage: [PLATZHALTER: anonymisiertes Praxisbeispiel – Alter, Berufsgruppe, gewünschtes Krankentagegeld]
Beitrag Krankenvollversicherung: [PLATZHALTER: € pro Monat]
Beitrag Krankentagegeld: [PLATZHALTER: € pro Monat]
Gesamtbeitrag: [PLATZHALTER: € pro Monat]

Bei Selbstständigen gehört das Krankentagegeld zwingend in die Kostenrechnung – ein Vergleich, der nur die Krankenvollversicherung zeigt, ist unvollständig.

Beispiel 3: Beamter/Beamtin

Ausgangslage: [PLATZHALTER: anonymisiertes Praxisbeispiel – Alter, Beihilfesatz, Familienstand]
Beihilfesatz: [PLATZHALTER: z. B. 50 % oder 70 %]
PKV-Restkostenbeitrag: [PLATZHALTER: € pro Monat]

Bei Beamten bezieht sich der PKV-Beitrag nur auf den Anteil, der nicht bereits über die Beihilfe des Dienstherrn abgedeckt ist – deshalb liegen die Beiträge trotz ähnlichem Leistungsumfang oft deutlich niedriger als bei Angestellten oder Selbstständigen.

Was diese drei Beispiele zeigen

Der Beitrag hängt nicht an einer einzelnen Zahl, sondern an der Kombination aus Berufsgruppe, Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang – sowie bei Angestellten dem Arbeitgeberzuschuss und bei Beamten dem Beihilfesatz. Ein seriöses Angebot kann deshalb erst nach einem persönlichen Gespräch stehen, nicht nach dem Ausfüllen eines Online-Rechners.

Häufige Fragen

Warum gibt es keinen einzelnen "typischen" PKV-Beitrag?

Weil der Beitrag individuell aus Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Berufsgruppe und gewähltem Leistungsumfang berechnet wird. Eine einzelne pauschale Zahl wäre irreführend.

Warum zahlen Beamte oft weniger als Angestellte für ähnliche Leistungen?

Weil ihr Tarif nur den Anteil abdecken muss, der nicht bereits über die Beihilfe des Dienstherrn abgedeckt ist – ihr PKV-Beitrag bezieht sich also nur auf den Restkostenanteil.

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Kai Stockschläder
Kai Stockschläder
Versicherungsmakler §34d Abs. 1 GewO · Partner der Verticus AG · über 20 Jahre Erfahrung
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