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PKV verstehen

Ehrliche PKV-Beratung: So arbeite ich als Versicherungsmakler

Wie ich prüfe, ob die private Krankenversicherung zu Ihnen passt, warum das Ergebnis auch „nein“ lauten kann, was Sie zahlen und was dokumentiert wird.

Von · Konzernunabhängiger Versicherungsmakler §34d GewO · über 20 Jahre Erfahrung · Zuletzt geprüft: 05.10.2026

Kategorie: PKV verstehen

Kurz beantwortet

Ich prüfe in einer festen Reihenfolge, ob die private Krankenversicherung für Sie überhaupt in Frage kommt und ob sie zu Ihrem Leben passt: erst der Zugang, dann Lebenssituation, Gesundheit und Bedarf, danach Beitragsentwicklung, Alter und die gesetzliche Alternative. Das Ergebnis kann auch lauten, dass die PKV nicht passt. Für Sie fallen keine zusätzlichen Beratungskosten an. Unsere Vergütung erhalten wir bei erfolgreicher Vermittlung vom jeweiligen Versicherungsunternehmen.

Zwei Personen sitzen im Gespräch an einem Café-Tisch.

Als konzernunabhängiger Versicherungsmakler bin ich an keinen Versicherer gebunden und vergleiche alle Gesellschaften. Das allein macht eine Beratung aber noch nicht gut. Entscheidend ist, in welcher Reihenfolge man prüft und ob man bereit ist, am Ende auch „nein“ zu sagen. Auf dieser Seite steht, wie ich vorgehe.

Wie ich prüfe: sieben Fragen in fester Reihenfolge

Jede Stufe kann ergeben, dass die PKV nicht passt. Dann sage ich Ihnen das, und wir hören dort auf. Ein Punktesystem gibt es nicht, weil sich Gesundheit, Familie und Einkommen nicht gegeneinander verrechnen lassen.

  1. Zugang: Dürfen Sie überhaupt wechseln? Angestellte brauchen ein regelmäßiges Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze (§ 6 SGB V), hauptberuflich Selbstständige (§ 5 Abs. 5 SGB V) und Beamte haben eigene Zugangswege. Fehlt der Zugang, endet die Prüfung hier. Mehr dazu: Wer darf überhaupt in die PKV wechseln? und Jahresarbeitsentgeltgrenze 2027.
  2. Lebenssituation, Beruf und Familie. Kinder, ein Partner ohne eigenes Einkommen, geplante Teilzeit oder ein Wechsel in die Selbstständigkeit verändern die Rechnung. In der PKV braucht jede versicherte Person einen eigenen Vertrag. Mehr dazu: Familie in der PKV und PKV bei Teilzeit.
  3. Gesundheit. Vor dem Antrag müssen die Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden (§ 19 VVG). Bei Vorerkrankungen klären wir die Chancen vorher über eine anonyme Risikovoranfrage, damit kein abgelehnter Antrag entsteht.
  4. Bedarf. Was muss der Tarif leisten, und was brauchen Sie nicht? Typische Punkte sind Krankentagegeld, Zahnleistungen, Psychotherapie, Hilfsmittel und die Erstattung bei Heilpraktikern.
  5. Beitragsentwicklung, Selbstbehalt und Bedingungen. PKV-Beiträge steigen in Sprüngen, wenn die Kosten im Tarif die Kalkulation übersteigen (§ 155 VAG, § 203 VVG). Wir sehen uns an, wie ein Tarif aufgebaut ist und welcher Selbstbehalt zu Ihnen passt. Mehr dazu: PKV-Beitragserhöhung 2027.
  6. Alter, Ruhestand und Wechselrisiken. Ab 55 ist die Rückkehr in die GKV in aller Regel ausgeschlossen (§ 6 Abs. 3a SGB V). Deshalb gehört die Frage, wie der Beitrag im Ruhestand getragen wird, von Anfang an dazu. Mehr dazu: Zurück von der PKV in die GKV und PKV-Beitrag senken im Rentenalter.
  7. Die Alternative. Zum Schluss steht immer der Vergleich mit der gesetzlichen Krankenversicherung, für Gutverdiener meist als freiwillig Versicherter, mit dem konkreten Beitrag für Ihr Einkommen. Mehr dazu: Freiwillig gesetzlich versichert und PKV oder GKV? Der ehrliche Vergleich.

So läuft das Erstgespräch ab

In einem kostenlosen Erstgespräch von etwa 15 bis 30 Minuten klären wir Ihre persönliche Situation und prüfen, ob eine private Krankenversicherung für Sie grundsätzlich infrage kommt. Umfangreiche Unterlagen brauchen Sie dafür noch nicht. Erscheint ein Wechsel sinnvoll, sprechen wir im nächsten Schritt über Ihr Einkommen, Ihren bisherigen Versicherungsschutz, die Leistungen, die Ihnen wichtig sind, und gegebenenfalls über Ihre Gesundheit. Danach vergleiche ich passende Tarife verschiedener Versicherer und stelle bei Bedarf eine anonyme Risikovoranfrage. Sie bekommen eine verständliche Empfehlung mit den Vor- und Nachteilen jeder Variante und entscheiden danach in Ruhe, ob Sie wechseln.

Wie die einzelnen Schritte vom ersten Kontakt bis zum Antrag aussehen: Wie läuft eine PKV-Beratung bei mir ab?

Was Sie zahlen und wer mich bezahlt

Für Sie fallen keine zusätzlichen Beratungskosten an. Unsere Beratung, der Tarifvergleich, die Antragstellung und die anschließende Betreuung sind für Sie kostenlos. Unsere Vergütung erhalten wir bei erfolgreicher Vermittlung vom jeweiligen Versicherungsunternehmen.

Rate ich Ihnen von der PKV ab, verdiene ich an der Beratung nichts.

Ich arbeite als Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO. Wie sich Makler, Vertreter und Berater bei Auftrag und Vergütung unterscheiden, steht in Makler, Vertreter, Berater: Wer bezahlt wen?, die Pflichtangaben in der Erstinformation.

Was dokumentiert wird

Vor einem Vertragsschluss muss ich Ihre Wünsche und Bedürfnisse erfragen, Sie dazu beraten und die Gründe für meinen Rat angeben. Das wird dokumentiert (§ 61 Abs. 1 VVG), und Sie erhalten die Dokumentation klar und verständlich in Textform, grundsätzlich vor Abschluss des Vertrags (§ 62 Abs. 1 VVG). Auf Beratung und Dokumentation kann ein Kunde nur durch eine gesonderte schriftliche Erklärung verzichten, in der ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass ein Verzicht die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen erschweren kann (§ 61 Abs. 2 VVG).

Häufige Fragen

Kostet die Beratung etwas?

Für Sie fallen keine zusätzlichen Beratungskosten an. Unsere Beratung, der Tarifvergleich, die Antragstellung und die anschließende Betreuung sind für Sie kostenlos. Unsere Vergütung erhalten wir bei erfolgreicher Vermittlung vom jeweiligen Versicherungsunternehmen.

Muss ich nach dem Gespräch einen Vertrag abschließen?

Nein. Sie bekommen eine verständliche Empfehlung mit den Vor- und Nachteilen jeder Variante und entscheiden danach in Ruhe, ob Sie wechseln.

Vergleichen Sie wirklich mehrere Versicherer?

Ja. Als konzernunabhängiger Versicherungsmakler bin ich an keinen Versicherer gebunden und vergleiche alle Gesellschaften.

Was passiert, wenn die PKV nicht zu mir passt?

Dann sage ich Ihnen das. Jede Stufe der Prüfung kann ergeben, dass die PKV nicht passt, und rate ich Ihnen von der PKV ab, verdiene ich an der Beratung nichts.

Nächster Schritt

Passt die PKV zu Ihnen?

Im Erstgespräch klären wir in 15 bis 30 Minuten, ob ein Wechsel für Sie grundsätzlich infrage kommt.

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