Ratgeber
PKV für Angestellte, Selbstständige, Beamte, Familien
Die Frage "lohnt sich die PKV für mich" lässt sich nicht pauschal beantworten, sie hängt fast immer vom Berufsstatus ab. Die Regeln für Angestellte, Selbstständige und Beamte unterscheiden sich so stark, dass ein Vergleichsportal, das alle drei Gruppen gleich behandelt, in der Praxis wenig hilft.
Angestellte brauchen zunächst die passende Gehaltsgrenze, um überhaupt wechseln zu dürfen, und einen Arbeitgeberzuschuss, der die Rechnung deutlich verändert. Selbstständige haben diesen Zuschuss nicht, dafür aber mehr Gestaltungsspielraum beim Krankentagegeld, das für sie zur zentralen Absicherung wird. Beamte wiederum erhalten Beihilfe vom Dienstherrn, keinen vollständigen Schutz, sondern einen Zuschuss zu den tatsächlichen Kosten, dessen Höhe je nach Bundesland und Familienstand variiert.
Für alle drei Gruppen gibt es hier einen eigenen Artikel mit den jeweils relevanten Besonderheiten. Ergänzt um Sonderfälle, die genauso häufig vorkommen wie unterschätzt werden: Referendare und Beamtenanwärter mit eigenen, befristeten Beihilferegeln, Familien, bei denen jedes Kind einzeln beitragspflichtig mitversichert wird, werdende Eltern mit Fristen rund um Mutterschaftsgeld und Nachversicherung, und Ärzte sowie Zahnärzte, deren PKV-Zugang sich über die Karrierestationen von der Assistenzzeit bis zur eigenen Praxis verändert.
Wer sich in keiner dieser Gruppen klar wiederfindet, ist damit nicht allein – in der Beratung ist genau diese Einordnung häufig der erste Schritt.
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